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Regenwald Espresso – Wild gepflückter Arabica aus dem Ursprungsland des Kaffees
Regenwald Espresso Wildpflückung ist ein Wildkaffee aus der Region Kaffa in Äthiopien, dem Ursprungsland des Kaffees. Die wilden Kaffeebäume wachsen an teils steilen Waldhängen im Bonga Forest, einem der letzten Bergregenwälder der Region. Der Kaffee trägt ein Wildpflück-Zertifikat.
Die Kaffeekirschen werden im Wald von Hand gepflückt, sorgfältig ausgewählt, in der Sonne getrocknet und anschließend geschält. Die grünen Bohnen werden zuerst in Bonga und danach noch einmal in Addis Abeba von Hand verlesen, bevor sie über Djibouti nach Hamburg verschifft werden. Die natürliche Aufbereitung sorgt für ein kräftiges, würziges und aromatisch dichtes Profil.
Das Wildkaffee-Projekt unterstützt die Bauern dabei, die wild wachsenden Kaffeepflanzen zu erhalten, statt Waldflächen für den Nahrungsanbau zu roden. In der Tasse zeigt sich der Espresso würzig, kräftig und duftend, mit feiner Süße, leichter Frucht und den für Wildkaffee typischen wilden Aromen.
Zubereitung: Vollautomat (Espresso), Siebträger (Espresso), Herdkanne und alle Filtermethoden.
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Name des Kaffees: Besonderheit: |
Aufbereitungsmethode: |
Projektkaffee - ''Geo schützt den Regenwald e. V.''
Die Rettung der letzten Kaffeewälder in der Kaffa Region in Äthiopien, dem Ursprungsland des Kaffees, hat sich der Verein ''Geo schützt den Regenwald e.V.'' auf die Fahne geschrieben.
Der Verein unterstützt die Menschen vor Ort, um den Naturraum in dem der Kaffee wächst, zu erhalten, denn in Äthiopien gehört der Wald dem Staat. In der Praxis bedeutet dies: Keiner fühlt sich verantwortlich. So schwinden die verbliebenen Waldflächen weiter - durch Holzeinschlag, Brandrodung für Ackerland und Investoren, die Lizenzen für Plantagen erwerben.
Damit sich dies ändert, haben sich mehrere Partner aus der staatlichen und nichtstaatlichen Entwicklungszusammenarbeit sowie aus der Privatwirtschaft zusammen geschlossen.
Gemeinsam mit der lokalen Bevölkerung wurden Nutzungsrechte und -praktiken im Bonga Forest vereinbart, Waldmanagementpläne erstellt und ein verantwortliches Wald-Komitee gewählt.
So erhalten die Bauern für den wild wachsenden Kaffee einen so guten Preis, dass der Wald für sie zu einer wichtigen Einkommensquelle geworden ist. Dadurch, dass es ihnen möglich wird, vom Wald zu leben, liegt es fortan in ihrem ureigensten Interesse, diesen Wald zu erhalten.
Seit der Ernte 2006/07 ist der Wildkaffee als solcher bio- und fairtrade-zertifiziert, zudem wurden gemeinsam mit den Kaffeebauern Maßnahmen zur Verbesserung der Ernte- und Verarbeitungsprozesse entwickelt. Rund 50.000 Menschen in der Region Kaffa profitieren heute direkt oder indirekt von dem Projekt.
Ebenso wurde die Region Kaffa von der UNESCO in das Weltnetz der Biosphärenreservate aufgenommen.
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